Neues Training: #DesignYourIoTBusinessModel

17. September 2020 | gelesen in 4 Minuten

Eindrücke vom Training im Dezember 2019 in Abstatt. Am 12. Und 13. November 2020 findet das Training in Wien statt.

Business Model Builder 2.0 – Jetzt zum Training anmelden!

Das Internet der Dinge (IoT) verändert Mobilität grundlegend, macht Häuser intelligent und Fabriken produktiver. Es beeinflusst, wie wir in Städten leben, arbeiten und uns fortbewegen. Mit dem Grundsatz „Technik fürs Leben“ entwickelt Bosch fortlaufend neue Lösungen, die unser Leben in allen Bereichen erleichtern.

„In meiner Arbeit als IoT Business Consultant erlebe ich täglich, welches Potential IoT für unsere Wirtschaft wie auch für unsere Gesellschaft hat. Damit IoT-Anwendungen auch langfristig zum festen Bestandteil unseres täglichen Lebens werden, müssen sie nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich sein“, so Bianka Ullmann, Project Manager IoT bei Bosch Engineering in Wien und Organisatorin des neuen Trainings in Wien.

In der Praxis scheitern IoT Projekte jedoch oftmals. Um die Hürden bestmöglich zu überwinden, wendet die Bosch Engineering GmbH ein Bosch-intern entwickeltes Toolset an – den Business Model Builder 2.0.

Von der Geschäftsidee zum erfolgreichen Geschäftsmodell

Bianka Ullmann. „In unserem Training zum IoT Business Model Builder möchten wir unser Wissen und unsere Erfahrungen weitergeben und suchen gleichzeitig den aktiven Austausch mit Expertinnen und Experten aus verschiedensten Branchen und Funktionen.“ Während der zweitägigen Schulung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie aus einer Geschäftsidee ein zukunftsorientiertes IoT-Geschäftsmodell entwickeln können. Anhand eines Beispiels werden im Workshop die Methoden des Business Model Builder angewandt und so auf Geschäftsmodelle übertragbar gemacht.

Bianka Ullmann, Organisatorin des Trainings in Wien

Was ist der Business Model Builder 2.0?

Der Business Model Builder 2.0 bietet eine Vielzahl von Tools und Methoden, um IoT-basierte Geschäftsmodelle früh zu beschreiben und durch direktes Marktfeedback weiter zu entwickeln.

„Beispielsweise könnte sich herausstellen, dass ein wichtiger Technologielieferant aus verschiedensten Gründen nicht mit dem Unternehmen zusammenarbeiten will bzw. seine Dienste zu teuer sind oder nicht in angemessener Qualität geliefert werden kann. Falls dessen Technologie einzigartig ist, müsste das gesamte Geschäftsmodell bis hin zum Versprechen gegenüber dem Kunden entsprechend angepasst werden“, erklärt Bianka Ullmann die Herausforderung bei der Entwicklung von IoT-Projekten.

Diese frühen Ergebnisse sind eine wichtige Voraussetzung, damit die technische Umsetzung der IoT-Anwendungen nicht plötzlich wieder neu ausgerichtet werden muss. Denn sobald das Systemdesign entwickelt ist, führt eine technische Neuausrichtung zu hohen Zusatzkosten und würde eventuell die Wirtschaftlichkeit des Projekts in Frage stellen. Wie dieser Zusatzaufwand verhindert werden kann, ist ein Teil des neuen Trainings.

In Stuttgart fand im November 2019 das Training „IoT & Plattform Business Model Innovation“ statt. Anmeldungen zum Training in Wien sind ab sofort möglich.

Frühe Offenheit als Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg

„Unsere Erfahrung zeigt, dass eine frühe Einbeziehung der Kunden und Nutzer ein großes Potential für die Optimierung des Geschäftsmodells birgt. Zielführend ist die Frage, wer der Endkunde ist und wer später die Lösung nutzen wird“, so die IoT-Expertin Bianka Ullmann.  Da ein Geschäftsmodell immer ein Problem des Kunden oder Nutzers möglichst gut beheben soll, bedarf es deren Perspektive während der Entwicklung. „Durch umfangreiche Marktkenntnis und Empathie gegenüber den Kunden und Nutzern stellen wir deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt der Geschäftsmodellentwicklung.“

Auch weitere kritische Stakeholder – potentielle Partner und Zulieferer – sollen früh einbezogen werden, um relevante Informationen auszutauschen. Denn erst durch frühe Rückmeldung und den Austausch zwischen den Akteuren reifen Ideen zu belastbaren und nachhaltigen Geschäftsmodellen. Wie strategische Partnerschaften aufgebaut werden können und wie Kunden in die Entwicklung einbezogen werden können, ist ein weiterer Aspekt des Trainings.

Für wen ist das Training geeignet?

Laut Bianka Ullmann ist das Training sowohl für Personen mit technischem sowie auch mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund geeignet: „Jeder, der bereits bis hierhin interessiert gelesen hat, ist als Teilnehmer in unseren Workshops herzlich willkommen. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Jedoch bestehen wir auf eine gehörige Portion Neugier, Wissensdurst und Lust an einer intensiven Arbeit in der Gruppe.“

Das nächste Training in Wien wird am 12. und 13. November 2020 an unserem Bosch-Standort in der Göllnergasse (3. Bezirk) stattfinden. Alle weiteren Infos gibt es hier unter „Weitere Trainings > IoT & Plattform Business Model Innovation (Buchungs-ID: BEG-IOT01). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an iot.consulting@bosch.com. Das Training findet unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen statt. Alle Details erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Anmeldung.

Wir freuen uns auf einen interessanten Workshop!


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