Tamara Pinterich ist FEMtech-Expertin des Monats

28. Oktober 2019 | gelesen in 3 Minuten

Softwarelösungen für ressourcenschonendes Fahren

Seit 2005 werden Frauen im Rahmen der Initiative FEMtech vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) für hervorragende Leistungen im Forschungs- und Technologiebereich ausgezeichnet. Dr. Tamara Pinterich, Software-Entwicklerin für Hybrid- und Elektrofahrzeugfunktionen bei der Robert Bosch AG, ist FEMtech-Expertin im Monat Oktober.

Von der Klima- zur Mobilitätsforschung

Nach dem Studium der Physik und ihrer auf Aerosol- und Umweltphysik ausgerichteten Dissertation an der Universität Wien folgte für Tamara Pinterich ein Forschungsaufenthalt als Postdoctoral Research Associate am Department Umwelt- und Klimawissenschaften im Brookhaven National Laboratory (BNL), einem US-amerikanischen Forschungszentrum auf Long Island im US-Bundesstaat New York.

Nach zweieinhalb Jahren in der Klimaforschung am BNL wechselte Tamara Pinterich im Frühjahr 2018 zur Robert Bosch AG nach Wien, wo sie ihr Fachwissen seitdem im Bereich Mobilität anwenden kann. Im Zentrum ihrer Arbeit: Entwicklung von SW Funktionen für Thermalsysteme in bestehende und zukünftige Automobil-Steuergeräte von Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen, um deren Effizienz und Klimafreundlichkeit zu optimieren.

„Ich wollte in jedem Fall etwas machen, was im Leben der Menschen tatsächlich Verwendung findet: Techniken entwickeln, die klimaschonend sind.“, erklärt Tamara Pinterich.

An Mobilitätslösungen von morgen arbeiten

„Der Vormarsch alternativer Antriebssysteme in der Automobilindustrie – Stichwort E-Mobility, Hybridtechnologien oder Brennstoffzellen – führt unter anderem auch zu immer komplexeren Thermalsystemen im Fahrzeug.“ Diese sind notwendig, um optimales ressourcenschonendes Fahren bei gleichbleibend hohem Fahrkomfort zu ermöglichen. Gleichzeitig würden aber immer weniger Sensoren zur Überwachung oder zur Ansteuerung der Komponenten eines Thermalsystems eingebaut, was dazu führt, dass sich der Fokus von Hardware- auf Softwarelösungen verlagert. „Unser Ziel ist es, eine vollständige Überwachung, eine optimale Regelung aller relevanten Komponenten zu ermöglichen – bei minimalen Einsatz von Sensorik“, so Pinterich.

Mehr Informationen darüber wie Tamara Pinterich mit ihrer Arbeit bei Bosch zur Klimafreundlichkeit in der Mobilität beiträgt, sind in unserem Blogbeitrag Software für den Klimaschutz zu finden.


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