Die digitale Zukunft mitgestalten

11. Oktober 2019 | gelesen in 3 Minuten

Technologie und Innovation bei Bosch Österreich

Schon während seines Elektrotechnik-Studiums arbeitete Dominik Ertl als Praktikant in der Entwicklungsabteilung bei Bosch in Wien. Nach seinem Doktorat war für ihn klar, dass er wieder zu Bosch zurückkehren würde.

Von Anfang an wollte er „etwas Sinnvolles machen, das zum Studium passt“, so der heutige Senior Projekt Manager für Internet of Things-Projekte bei Bosch in Wien. „Bosch war und ist eine prominente Marke und ich habe von den Studienkollegen nur Gutes über das Unternehmen gehört. Doch erst im Job habe ich realisiert, wie groß die Bosch-Gruppe ist und was die Zusammenarbeit im internationalen Entwicklungsverbund bedeutet.“ Die vielseitigen Aktivitäten von Bosch und die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten waren u.a. Gründe für seine Rückkehr.

Bosch treibt Vernetzung an

Als weltweit agierendes Unternehmen prägt Bosch seit über 130 Jahren mit zukunftsweisender Technik und bahnbrechenden Innovationen viele Lebensbereiche – nicht nur Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und Fahrzeugantriebe. Bosch bietet innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Damit ist das Unternehmen führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT). Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen will Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen verbessern. „IoT ist etwas anderes als Hardware zu verkaufen“, erklärt Dominik Ertl. „Mit IoT wird die gesamte Wertschöpfungskette beeinflusst. Dazu benötigt man verschiedene Kompetenzen – beispielsweise von der Sensorik über Connectivity Units  bis hin zu hin zu Edge und Cloud Computing mit entsprechenden Services. Vor allem muss man das verteilte System verstehen, denn es genügt nicht, beispielsweise eine Kaffeemaschine mit einem vernetzten Sensor auszustatten und zu sagen, das ist IoT. Es braucht einen messbaren Nutzen für die Menschen“, so der Lektor (FH Technikum Wien).

Autonomes Fahren ist möglich

In der Entwicklungsabteilung, in der Dominik Ertl arbeitet, liegt der Fokus auf automotive IoT – genauer gesagt auf „automotive connected services“. Dabei beschäftigt man sich auch mit der „vehicle-to-everything“-Kommunikation, kurz „V2X“. Darunter versteht man die drahtlose Kommunikation des Fahrzeugs mit anderen Fahrzeugen, mit der Infrastruktur, zu Personen und dem sonstigen Umfeld. Mit V2X soll die Verkehrssicherheit erhöht und der Verkehr effizienter werden, und V2X ist auch notwendig für autonomes Fahren. Zusammen mit Daimler hat Bosch das automatisierte Parksystem Automated Valet Parking ins Parkhaus des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart gebracht. „Es ist die weltweit erste behördlich zugelassene fahrerlose Parkfunktion. Das Auto parkt ohne Sicherheitsfahrer selbst ein und aus“, erklärt der Bosch-Manager. Teile der Software für das Projekt wurden von Wiener Bosch-Entwicklern geschrieben. Dabei deckt die Entwicklungsmannschaft in Wien auch den Bereich Produktsicherheit und Cyber Security ab. Dass die Datensicherheit immens wichtig ist und künftig noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, davon ist Dominik Ertl überzeugt. Weiterhin interessant für automotive IoT sieht der dreifache Familienvater beispielsweise die Predictive Maintenance, also der vorbeugende Strategie zur Instandhaltung. Große Chancen sieht der begeisterte Hobbysportler im Ausbau des 5G-Netzes für Cellular-V2X, das in der V2X-Kommunikation in Echtzeit und damit im autonomen Fahren entscheidende Fortschritte bringen könnte.

IoT verändert die Welt

„IoT verändert auch die Leute“, sagt Dominik Ertl. Damit meint er nicht nur, dass smarte Lösungen für die Nutzer komfortabel sein können, sondern das Arbeiten in selbstorganisierten Teams bei Bosch in Wien. Jeder einzelne im Team bekommt mehr Verantwortung und Entscheidungsspielraum. Begleitet wird ein Team dabei von einem Agile Coach. Für einen Job im IoT-Projektteam bei Bosch in Wien braucht es neben ausgezeichneten Englisch-Kenntnissen und der fachlichen Qualifikation vor allem „Mut zu Entscheidungen, eigenverantwortliches Handeln und Veränderungsbereitschaft – im Organisatorischen, aber auch persönlich“, so der erfahrene Projektleiter. „Wir arbeiten in einem unvorhersehbaren Umfeld, unser Innovationstakt wird vom globalen Umfeld beeinflusst. Man muss ständig neue Wege gehen, muss Fehler zulassen und aus ihnen lernen.“ Als Führungskraft hat er gelernt, nichts auf Biegen und Brechen durchsetzen zu versuchen, sondern weitere Meinungen im Team einzuholen. „Am Ende gilt aber immer das Projektdreieck – Zeit, Kosten und Qualität. Diese Kriterien müssen erfüllt sein“, betont der passionierte Waldviertel-Fan. So werden bei Bosch in Wien auch künftig vernetzte Mobilitätslösungen entwickelt– nach dem Grundsatz „Technik fürs Leben“.

Karriere bei Bosch Österreich

Bosch beschäftigt in Österreich rund 3.000 Mitarbeiter. An den Standorten Wien, Linz und Hallein betreibt Bosch internationale Entwicklungs-Kompetenzzentren der Mobilitätstechnik – einschließlich Internet of Things-Lösungen im Bereich der vernetzten Mobilität. Techniktalente finden bei Bosch in Österreich ein inspirierendes Arbeitsumfeld, um Zukunftsthemen aktiv voranzutreiben. Mehr Infos auf www.bosch-career.at

 

 


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