Bosch Race 2019

23. September 2019 | gelesen in 6 Minuten

Das war das erfolgreiche Rennwochenende in Salzburg

Heulende Boliden und nostalgisches Flair ließen auch dieses Jahr die Herzen von Motorsportliebhabern höher schlagen. Von 21. bis 22. September ging der Bosch Race am Salzburgring über die Bühne. Rund 300 Fahrzeuge in acht Kategorien buhlten auf der Strecke zwischen Koppl und Plainfeld um den Rennsieg. Am selben Wochenende feiert die legendäre High Speed Rennstrecke ein Jubiläum: Vor genau 50 Jahren wurde der Salzburgring mit dem 1. Internationalen Preis von Salzburg eröffnet. Ob Zündkerze, Batterie, Scheinwerfer, Bremsen oder Einspritzsystem – wie bereits vor 50 Jahren hatten teilnehmende Fahrzeuge auch dieses Rennwochenende Technik von Bosch an Bord.

Den Zuschauern wurde spannende Rennaction bei Postkartenwetter geboten. Fotorechte: © Bosch

„Als weltgrößter Automobilzulieferer und Innovationsführer ist Bosch seit 2013 Partner des Histo Cup“, so Helmut Stuphann, Verkaufsleiter Bosch Aftermarket Österreich. „Mit seiner Vielfalt ist der Histo Cup besonders interessant: Die Rennserien reichen von den historischen Tourenwagen bis zum Markenpokal der BMW 325 Challenge. An einem Histo-Cup Wochenende wird also für jeden Geschmack etwas geboten!“

Auch die Discover Bosch Teilnehmer waren beim Bosch Race 2019 mit dabei. Fotorechte: © Bosch

Bosch-Technik erleben

Die Gäste konnten auch neueste Bosch-Produkte am Salzburgring live erleben. Fotorechte: © Bosch

Das Bosch Race bildet für uns den Höhepunkt der Rennsaison. Nach dem Motto „Mit Bosch den Alltag ausbremsen“ wurden auch heuer wieder Kunden und Geschäftspartner der verschiedenen Bosch-Geschäftsbereiche eingeladen, um echte Rennluft zu schnuppern und sich als VIP-Gäste verwöhnen zu lassen. Zudem konnten die Gäste neueste Produkte von Bosch am Salzburgring live erleben – von Sicherheitstechnik über Thermotechnik bis zur Werkstattausrüstung. „Wir haben unseren kompakten Tester KTS 250 für die mobile und schnelle Steuergerätediagnose vorgestellt wie auch das neue Kalibrier-Set DAS 3000 für Sensorkalibrierungen von hochentwickelten Fahrerassistenzsystemen in neuen Autos“, so Stuphann. Mit dem Kalibrieren der Sensoren und Kameras können Werkstätten neue und zusätzliche Umsatzchancen erwirtschaften. Voraussetzungen dafür sind allerdings Know-how, Herstellerinformationen zu den Sensoren und Kamerasystemen sowie die erforderliche Werkstattausrüstung. Mit dem Kalibrierset DAS 3000 bietet Bosch ein Fahrerassistenzsysteme-Werkstatt-Tool, mit dem Radarsensoren und Kameras von Fahrerassistenzsystemen exakt kalibriert werden können – in nahezu allen europäischen, japanischen und koreanischen Fahrzeugen.

Bei jedem Bosch Race dabei: der Bosch Renndienst-Bus

Bosch Österreich durfte einige der Technik fürs Leben-Preis Finalisten 2019 zum Bosch Race begrüßen. Fotorechte: © Bosch

Nicht nur die Bosch-Technik beim Histo Cup hat eine lange Tradition. Bereits seit 1963 zieht der Bosch Renndienst-Bus an den Rennstecken neugierige Blicke auf sich. Im Auftrag von Bosch war er auf unzähligen Rennstrecken in Europa unterwegs und ist bis heute im Originalzustand erhalten. Über 1 000 Motorsportveranstaltungen hat der Bus seitdem begleitet und dabei mehr als 300 000 km zurückgelegt. „Der Bus ist eine fahrende Bosch-Werkstatt und verfügt über ein Sortiment von rund 60 verschiedenen Zündkerzentypen, Zündsystemen, Zündverteilern, Zündspulen und, und, und“, so Norbert Jurkowitsch, Motorsport Verantwortlicher bei Bosch Österreich und Betreuer des Fahrzeugs. Darüber hinaus verfügt der Renndienst-Bus über diverse Testgeräte, ein Notstromaggregat, vier hydraulische Hebestempel, ein Sandstrahlgebläse zur Zündkerzenreinigung und eine großzügige Werkbank. Und – damals wie heute – dient die gemütliche Konferenzecke im Heck des Busses auch als beliebter Fahrer- und Journalistentreff. Beim Bosch Race in Salzburg hat man die Möglichkeit, den Bus ganz aus der Nähe zu betrachten.

Über 110 Jahre Motorsport

Rund 300 Fahrzeuge buhlten in acht Kategorien auf der permanenten Strecke zwischen Koppl und Plainfeld bei Salzburg um die „goldene Ananas“. Fotorechte: © Bosch

Bosch blickt auf eine lange Tradition im Motorsport zurück. Über 110 Jahren engagiert sich Bosch bereits im Motorsport – seit über 60 Jahren auch in Österreich. Im Jahr 1958 wurde vom damaligen Bosch-Generalvertreter in Österreich, der Elektro-Diesel Handels GmbH, eine Motorsportabteilung eingerichtet. Leiter dieser Abteilung war Graf Erwein Schönborn-Buchheim, der die Palette der Bosch Motorsportaktivitäten in Österreich breit und bunt gestaltete – von der Formel 1 über Rallyes bis zu Speedway. Damals wurde das Bosch Racing Team Vienna gegründet, in dem zahlreiche namhafte Piloten vertreten waren: Niki Lauda, Dieter Quester, Jo Gartner, Franz Wittmann, Franz Wurz, Erwin Zimmermann und viele mehr. „Mit der Zusammenarbeit von Bosch und dem Histo-Cup wird die Tradition des Engagements von Bosch im Motorsport in Österreich erfolgreich fortgeführt“, so Jurkowitsch.


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