Bosch-Standort Hallein: Ein Blick hinter die Kulissen

31. Juli 2019 | gelesen in 4 Minuten

Wir bewegen Großes

Mit diesem Anspruch gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Robert Bosch AG in Hallein täglich zur Arbeit. Bosch ist ein weltweit agierendes Unternehmen, das seit über 130 Jahren mit zukunftsweisender Technik und bahnbrechenden Innovationen viele Lebensbereiche prägt – allen voran die Mobilität. In Hallein betreibt Bosch das internationale Leitwerk und Kompetenzzentrum für Einspritzsysteme zur Anwendung in Großmotoren. Diese werden beispielsweise in Schiffen, Lokomotiven, schweren Land- und Schienenfahrzeugen sowie dezentralen Energieanlagen verbaut. Darüber hinaus produziert die Robert Bosch AG am Standort Hallein Systeme zur Emissionsreduzierung von Nutzfahrzeugen. Rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Halleiner Bosch-Werk tätig, das neben der Produktion auch die Bereiche Entwicklung, Einkauf, Vertrieb und Logistik umfasst und die weltweite Leitung des Produktbereiches Großmotoren innerhalb der Bosch-Gruppe verantwortet.

 

„Made in Hallein“ für die ganze Welt

Sonja Prugger und Bernhard Hager arbeiten in unterschiedlichen Abteilungen bei Bosch in Hallein – sie ist Gruppenleiterin im Sales & Projekt-Controlling, er Abteilungsleiter im Bereich Produktion Großmotoren-Pumpe. Die gebürtige Salzburgerin zog es schon in jungen Jahren in die Welt: Nach dem Bachelor-Studium an der FH Kufstein machte sie ihren MBA an der Yonsei University in Südkorea und arbeitete als HR-Beraterin in Neuseeland. 2013 stieg sie bei Bosch in Wien als Management-Trainee ein. Seit einem Jahr verantwortet sie in ihrer Leitungsfunktion die weltweite strategische Planung im Bereich Großmotoren. „Unsere Abteilung ist verantwortlich für den weltweiten Verkauf und das Projektmanagement von Großmotoren. Zu den Kernaufgaben zählen die Planung und Verfolgung wichtiger Geschäftskennzahlen und die Sicherung der Wirtschaftlichkeit. Dabei arbeiten wir täglich mit Kollegen aus aller Welt zusammen – sei es USA, China oder Japan. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit mit tollen Herausforderungen“, erklärt die sympathische Bosch-Managerin. „Dass ich darüber hinaus gute Einblicke in die Technik bekomme und mich auch mit Zukunftstrends beschäftigen darf, ist ein zusätzlicher Bonus“, fügt sie hinzu. Es sind aber auch die Unternehmenswerte, die der leidenschaftlichen Hobbysportlerin imponieren: „Bei Bosch stehen Mensch und Umwelt im Vordergrund – Werte mit denen ich mich persönlich sehr identifiziere. Das Unternehmen gehört einer Stiftung, zeigt großes soziales Engagement und will ab 2020 klimaneutral sein.“ Ins Schwärmen gerät Sonja Prugger, wenn sie über die Entwicklungsmöglichkeiten bei Bosch spricht: „Es gibt viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten, sowohl bei Bosch in Österreich als auch in der ganzen Welt.“

 

Bosch bietet „Technik fürs Leben“

Das bekräftigt ihr Kollege Bernhard Hager, der schon über 25 Jahre bei Bosch tätig ist und innerhalb der Bosch-Gruppe langjährige Funktionen in Tschechien und Deutschland innehatte. Begonnen hat er als Lehrling zum Werkzeugmacher und technischen Zeichner. Nach der Meisterprüfung absolvierte er berufsbegleitend die HTL und die FH für Wirtschaftsingenieurswesen. Seit dem Vorjahr leitet er die Fertigungsabteilung und den Wertstrom Großmotoren-Pumpe. „Wir betrachten die gesamte Wertschöpfungskette des Erzeugnisses, von der Rohmaterial-Lieferung bis zur Ankunft des fertigen Produktes beim Kunden. Ziel ist es, möglichst verlustfrei zu fertigen und zu liefern“, erklärt der erfahrene Bosch-Manager. „Uns ist maximale Kundenzufriedenheit wichtig, die wir durch hervorragende Qualität erzielen sowie die Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse unserer Kunden in der ganzen Welt.“ Die Herausforderung im gesamten Prozess ist das Um- und Querdenken: „Wir müssen über alle Bereiche, Ebenen und Hierarchien denken und den Gesamtprozess aus der Helikopterperspektive betrachten. Da bedarf es manchmal Überzeugungsarbeit“, erläutert der passionierte Hobbysportler, der mit Hallein seinen idealen Arbeitsplatz hat. „In zehn Minuten ist man am See, in einer halben Stunde im Skigebiet“, schwärmt der Jungvater. An seinem Job gefällt ihm vor allem die Abwechslung und das Gestalterische. Bosch überzeugt für ihn durch Stabilität und finanzielle Sicherheit. Zu schätzen weiß er die „befit“-Initiative von Bosch, die allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, Yoga-Kurse, Massagen und weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen zu besuchen, ohne dafür den Standort verlassen zu müssen. Stolz ist er auf die produzierten Erzeugnisse: „Unsere Einspritzsysteme arbeiten mit immer höheren Drücken. Das erhöht den Wirkungsgrad des Motors, was wiederum Kraftstoffverbrauch und Emissionen senkt.“ Ebenso stolz ist er auf den Erfolg des Halleiner Bosch-Werkes: „Es ist schön, die guten Ergebnisse zu sehen. Das gilt es fortzusetzen und damit Großes zu bewegen.“ Und das ist bekanntlich der Anspruch der Bosch-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in Hallein.


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