“Highlights der Fahrtechnik”

11. September 2018 | gelesen in 4 Minuten

#BoschUnexpected-Event in Kooperation mit der ÖAMTC Fahrtechnik

Es erinnert ein bisschen an die 1980er-Jahre Kult-Serie „Knight Rider“, in der das intelligente Auto K.I.T.T selbst einparkt. Tatsächlich ist es Trainings-Instruktor Fritz, der den fahrerlosen Mercedes E Klasse mit wenigen Swipes in seiner Smartphone-App dazu bringt, rückwärts und elegant in die enge Parklücke zu gleiten. Um ihn versammelt – eine Gruppe interessierter Fahrtechniktrainees, die am 23. August im Zuge der Reihe #BoschUnexpected auf den Übungsplatz des OÄMTC Fahrtechnik Zentrums nach Teesdorf gekommen waren. Neben dem Beispiel, wie smarte Parkassistenz mittlerweile funktionieren kann, standen noch einige andere Punkte auf dem Tagesprogramm.

Praxistest: Neueste Entwicklungen für sicheres Autofahren

Das weltweit erste serientaugliche Antiblockiersystem (ABS) 1978, zwei Jahre später das erste elektronische gesteuerte Airbag-Steuergerät oder 1995, als das weltweit erst Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) vorgestellt wurde: In der Historie der technischen Fahrsicherheit war Bosch stets vorne mit dabei. Mit Weiterentwicklungen im Bereich der Fahrassistenz treibt Bosch als Anbieter für Mobilitätslösungen den Fortschritt weltweit aktiv voran. Einen Einblick darin zu bekommen, wie das in der Praxis aussieht, war das Ziel der Veranstaltung: Slalom Parcours, Ausweichmanöver, Kurventraining, Schleudermaßnahmen und Intelligent Drive standen auf der Agenda und konnten mit vier verschiedenen, unterschiedliche ausgestatteten Fahrzeugen live erprobt werden – Action war vorprogrammiert.

Parken, ausweichen oder die Spur halten – Was unsere Autos schon heute können

Intelligente Autos galten vor einigen Jahrzehnten noch als Zukunftsmusik, doch diese Zeiten sind vorbei. Mit Hilfe smarter Konzepte, an denen über 5000 Bosch-Ingenieure weltweit arbeiten, ist es mittlerweile möglich, dass das Auto erkennt, ob sich ein Hindernis auf der Fahrbahn befindet oder ein Stau entsteht und automatisch den Fahrstil und die Geschwindigkeit anpasst. Wichtig ist es dennoch, als Fahrer zu wissen, wie sich weitere Faktoren wie Wetter- und Fahrbahnbedingungen, Beschaffenheit der Reifen oder auch das Zu- und Wegschalten unterschiedlicher Systeme auf das Fahrverhalten auswirken können. Aus diesem Grund bot das Training den Teilnehmern auch genügend Möglichkeiten dazu, sich mit dem Zusammenspiel vertraut zu machen. Beim anschließenden Get2Gether wurden persönliche Erfahrungen und Eindrücke diskutiert und die Highlights der Fahrtechnik ausgiebig nachbesprochen.


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