Summer of „99“!

21. August 2018 | gelesen in 5 Minuten

Ferialpraktikanten berichten von ihrem Sommer bei Bosch

Sommer bei Bosch heißt vor allem auch, dass FerialpraktikantInnen – liebevoll Ferialis genannt – frischen Wind ins Unternehmen bringen. Wir haben mit vier Ferialis von 99 aus unterschiedlichen Bereichen gesprochen und ihre Erfahrungen hier gesammelt:

 

#1 Die Initiative ergreifen: Nora Koblinger

Nora macht derzeit ihren Master in Industriemathematik und hat ihren Bachelor in Technischer Mathematik an der JKU Linz absolviert. Nora hat sich initiativ bei Bosch beworben: „Eine gute Freundin arbeitete schon im Wiener Standort von Bosch und schwärmte von den vielseitigen Möglichkeiten, die man bei Bosch bekommen kann, dem positiven Arbeitsklima und den zahlreichen Frauenförderungsprogrammen. Als Technikerin freue ich mich natürlich besonders, wenn Firmen Frauen in der Technik unterstützen. Mit dieser Fülle an Möglichkeiten erschien mir Bosch als die ideale Firma, um über den Tellerrand zu blicken, Neues zu entdecken und etwas Arbeitsluft zu schnuppern.“

Nora arbeitet bei Bosch im Bereich Powertrain Solutions an einem revolutionären Zukunftsprojekt: künstliche, neuronale Netze. Ihre Aufgabe bis zum Ende ihres Praktikums ist es, dieses Themengebiet mathematisch aufzubereiten, die grundlegenden Ideen auszuarbeiten und im Zuge eines Technical Meetings zu präsentieren.

Und ihre Highlights? „Das Patensystem für FerialpraktikantInnen finde ich toll. Dadurch gelingt der Einstieg in eine fremde Welt gleich mit einer bekannten Person. Ich möchte mich besonders bei meinem Paten Patrick Miklaszewicz bedanken, der meinen Arbeitsalltag abwechslungsreicher macht und mir viele Möglichkeiten gibt, hinter die Kulissen zu blicken.“
Noras Tipp für alle, die ein Ferialpraktikum bei Bosch machen wollen: „Auf jeden Fall bewerben und nicht zögern. Bosch ist ein sich immer weiterentwickelndes Unternehmen und stellt einem unglaubliche Möglichkeiten zur Verfügung.“

 

#2 Den Technik-fürs-Leben-Preis gewinnen: Philipp Höbart

Philipp absolvierte seine Berufsausbildung am TGM Wien und schloss 2017 mit der Matura ab. „Zu meinem Ferialpraktikum bin ich über den Technik-fürs-Leben-Preis gekommen, bei dem mein Diplomarbeitsteam im Jahr 2017 den ersten Platz in der Kategorie Mobilitätstechnik belegt hat. Der erste Preis war ein sechsmonatiges Berufspraktikum bei Bosch.“ Philipp ist im Bereich Powertrain Solutions in der Abteilung für Motorsteuergeräte tätig. In den ersten Wochen hieß es für ihn, sich zurecht zu finden, nicht nur mit den KollegInnen und den Aufgaben, sondern auch am Standort selbst: „Nicht nur einmal habe ich mich hier verlaufen.“

Philipps Aufgabengebiet umfasst das Programmieren von kleineren Scripts, die Abläufe automatisieren sollen. „Meine Kollegen sind allesamt sehr nett und vor allem hilfsbereit. Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt und kann jeden Tag ein bisschen mehr bei anstehenden Projekten mithelfen. Mein Arbeitsalltag ist dank Gleitzeit sehr flexibel mit einem einzigen Fixpunkt: das gemeinsame Mittagessen mit der Abteilung.“

Und das Highlight? „Als Highlight sehe ich die Tatsache, dass ich als Nicht-Informatiker bereits in der dritten  Woche eine für mich komplett neue Programmiersprache erlernt habe und mittlerweile gut anwenden kann. Mein Tipp für alle die sich bewerben möchten: Seid einfach offen für alles. Auch wenn man nicht unbedingt die passende Ausbildung hat, lasst euch nicht abschrecken. Die Herausforderungen sind schaffbar.“

 

#3 Ein Wiederholungstäter werden: Danijel Todorovic

Danijel hat die Fachschule Elektrotechnik in der HTL Donaustadt abgeschlossen und sich dann nach einem Ferialjob umgeschaut. Und ist bei Bosch gelandet, heuer nun zum dritten Mal. „Nach drei Mal in derselben Abteilung fühlt man sich beinahe wie zuhause. Ich kenne alle Kollegen noch und fühle mich schon sehr wohl. Für Bosch habe ich mich damals entschieden, weil  das Unternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie ist – und ich interessiere mich leidenschaftlich für Autos!“

Wie auch Philipp beschäftigt sich Danijel in seinem Job mit Motosteuergeräten. Seine derzeitige Aufgabe ist es das Tool-Team der Abteilung beim Programmieren von Tools zu unterstützen und in dem Zusammenhang verschiedene Komponenten zu testen. „Meine Highlights sind immer diese Aha-Effekte, die eintreten, wenn man was beim Programmieren verstanden hat. Speziell wenn man viel an einer Aufgabe tüftelt ist so ein Moment umso wertvoller.“

 

#4 Bei Discover Bosch bewerben: Shilu Zhang

Shilu studiert internationales Wirtschaftsingenieurwesen am FH Technikum in Wien und hat sich beim Discover Bosch Programm beworben: „Die Arbeit bei Bosch passt perfekt zu meinem Studium. Über Discover Bosch habe ich viele Einblicke in die verschiedenen Standorte bekommen und gleich auch die Möglichkeit für ein Ferialpraktikum erhalten.“
Auch Shilu ist im Bereich der Motorsteuergeräte tätig, wo sie vor allem im administrativen Bereich unterstützt. „Dieser Bereich gibt mir einen tieferen Einblick in die aktuellen Arbeitsbereiche und Projekte der Abteilung.“

Wie alle anderen Ferialis uns erzählt haben, hat auch Shilu neben ihren Aufgaben viel über Bosch selbst gelernt: „Bosch ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Meistens verbindet man mit Bosch ja zuerst mit den  Consumer Goods, dabei ist das Unternehmen viel stärker im Automobilbereich tätig. Der Standort Wien beschäftigt sich in dem Bereich besonders mit Software- und Funktionsentwicklung.“

Einen Tipp hat Shilu für BewerberInnen: „Ein Ferialpraktikum gibt einen tollen Einblick  in das Unternehmen Bosch: Man sollte sich unbedingt vorher über die Aufgabengebiete der Abteilungen informieren, damit man während des Praktikums, so wie ich, spannende und auf die eigenen Studienschwerpunkte abgestimmte Tätigkeiten kennenlernen kann.“


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