Arbeiten, wo andere Urlaub machen

10. August 2018 | gelesen in 3 Minuten

Internationale Luft schnuppern, individuelles Mentoring erfahren und Schritt für Schritt in Führungspositionen hineinwachsen – das erleben die Trainees des Junior Managers Program bei Bosch. Das Junior Managers Program (JMP) bereitet hochqualifizierte Nachwuchskräfte auf die zukünftige Übernahme von Führungsaufgaben vor. In einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten kann man bis zu sechs unterschiedliche Ausbildungsstationen kennenlernen, zu denen mindestens ein Auslandsaufenthalt zählt.

Für Paul Deinhofer, seit Jänner 2017 als JMP bei Bosch im Bereich Thermotechnik tätig, hieß es daher im Juni Koffer packen und nach Portugal ziehen, genauer nach Aveiro. „Für Portugal habe ich mich vor allem deswegen entschieden, weil das Werk in Aveiro als eines der modernsten Werke innerhalb der Bosch-Thermotechnik gilt. Ich hoffe, dass ich mir gute Einblicke und Erfahrungen in den Bereichen Industrie 4.0 und Internet of Things verschaffen kann.“

Erste Impressionen

Der erste Eindruck ist jedenfalls durchgehend positiv, trotz anfänglicher Herausforderungen: „Ich wurde bei meiner Ankunft sehr herzlich empfangen. Die Kollegen waren freundlich, hilfsbereit und vor allem aufgeschlossen. Da ich noch nicht Portugiesisch spreche, ist die Kommunikation eine kleine Herausforderung, aber die Mitarbeiter am Bosch Standort sprechen sehr gut Englisch und bemühen sich auch in der Gruppe Englisch zu sprechen. Meine ersten Versuche Portugiesisch zu sprechen werden jedenfalls sehr positiv und mit einem Lächeln aufgenommen.“

Dass in Portugal die Uhren ein bisschen anders ticken, hat Paul bereits in seiner ersten Woche gemerkt. „Ein deutlicher Unterschied ist, dass hier alles ein wenig später losgeht, als in Österreich. Sowohl der Arbeitsbeginn, als auch das Nachtleben am Wochenende, Abendessen und Kinobesuche – alles startet ein bisschen später.“

Die Aufgabenbereiche von Paul sind unter anderem I4.0 und CIP. Ersteres steht für Industrie 4.0 und umfasst ein Projekt, in dem eine in der Fertigung bestehende Presse mit Hilfe von Sensoren zur Smart Press umgerüstet wird. CIP steht für Continuous Improvement Process (CIP), wo sich Paul mit der Analyse und der systematischen Verbesserung vorhandener Prozesse beschäftigt.

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen

Portugal bietet vielfältige Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen, die Paul auch gerne nutzt. „Ich versuche so viel wie möglich von Aveiro und dem Umland zu sehen und habe auch schon Ausflüge in umliegende Städte wie Coimbra und Porto gemacht.“
Natürlich dürfen auch die kulinarischen Besonderheiten in Portugal bei gemeinsamen Team-Abendessen nicht zu kurz kommen. Und um die Kalorien auch wieder abzubauen geht Paul gerne laufen, zum Fußball Training mit den Kollegen oder surfen.

„Meine bisherigen Highlights waren der Besuch des Festa de São João in Porto und das gemeinsame Public Viewing bei den Spielen von Portugal bei der Fußball WM. Die Stimmung war super und ich habe natürlich mit der portugiesischen Nationalmannschaft mitgefiebert.“

Und ein Fazit?

Dank der portugiesischen Herzlichkeit hat sich Paul bereits sehr gut eingelebt und genießt seine Zeit in Portugal in vollsten Zügen. Vom JMP zeigt er sich begeistert: „Einerseits spricht das Konzept des Programms für sich. Andererseits finde ich es auch deswegen besonders empfehlenswert, weil man damit die Möglichkeit hat, sich innerhalb und außerhalb von Bosch ein großes Netzwerk zu schaffen und viele interessante Kontakte zu knüpfen. Ab August geht es für mich wieder nachhause, da freue ich mich vor allem auf Freunde und Familie.“


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