Lehre bei Bosch – Teil 8: Werkstofftechniker und Mechatroniker

27. Juni 2018 | gelesen in

Unsere Lehrlinge in Linz erleben allerhand spannende Dinge: Ob als ZerspanungstechnikerIn, Mechatroniker oder Werkstofftechniker – eins ist sicher: Die Maschinen laufen!

So auch bei Kevin (Lehre als Mechatroniker) und Christoph (Lehre als Werkstofftechniker), die sich bereits im dritten Lehrjahr befinden und auf eine facettenreiche Ausbildung zurückblicken können.

Verantwortungsvolle Aufgaben

Genauso wie für die anderen Lehrlinge, begann auch für Kevin und Christoph die Lehre mit dem Startworkshop in Wien. Danach ging es gleich für drei Monate in die Lehrwerkstatt. Um optimal auf ihre Tätigkeiten als Werkstofftechniker in der Qualitätssicherung und Mechatroniker mit Hauptmodul Automatisierungstechnik vorbereitet zu werden, lernten sie hier die Grundkenntnisse der Metallverarbeitung kennen. „Das bedeutet Feilen, Bohren, Messen, Biege- und Schleifarbeiten und einen Einblick in die Grundlagen der Elektrotechnik durch Verkabeln von Motorsteuerungen und Verdrahtungen von Schaltungen“, erklärt Kevin und Christoph erzählt weiter: „Mit diesem Wissen ausgestattet konnte ich an meinem Arbeitsplatz im Messraum gleich richtig loslegen. Bereits bei den ersten Kontrollmessungen von intern gefertigten Prototypteilen habe ich gemerkt, dass hier verantwortungsvolles und präzises Arbeiten gefragt ist.“ Auch für Kevin stellten sich die erlernten Inhalte sofort als nützlich heraus: „Die Schutzmaßnahmen der Elektrik sind zwar nicht so leicht zu verstehen, für Elektroberufe aber unbedingt zu kennen“, weiß der angehende Mechatroniker.

 

Ein Streifzug durch die Technik

Während seiner Ausbildung hat Kevin bereits viele Bereiche gesehen: „Ich war im Bereich Motorenfeld, habe Messtechniken kennengelernt, mit elektrischen Maschinen und Elektromotoren gearbeitet, etwas über Pneumatik und Hydraulik erfahren, mich mit Bauelementen beschäftigt, programmiert, gedreht, geschweißt und war in der Gas- und Injektorbefundung tätig. Zurzeit bin ich im Bereich Motorenfeld für die Wartung und Instandhaltung der Motorenprüfstände zuständig und kann hier schon sehr selbstständig arbeiten.“ Christoph zeigt sich besonders begeistert von herausfordernden Messaufgaben, wie zum Beispiel Verschleißuntersuchungen  an komplexen Bauteilen. „Das reizt mich ganz besonders! Es ist toll, wenn man mit hochmodernen Mikroskopen und Messgeräten arbeiten kann und Teil vom Entwicklungsprozess ist!“

Privates mit Beruflichem verknüpfen

Einmal pro Jahr geht es für beide ab in die Berufsschule. Während Kevin in der Berufsschule in Linz vor allem in den Fächern Angewandte Mathematik, Elektrotechnik, Mechatronische Technologie, Technisches Zeichnen und Mechatronisches Labor unterrichtet wird, lernt Christoph in der Steiermark alles über Angewandte Mathematik, Wirtschaftslehre, Englisch und Fachzeichnen. „Speziell die Hauptfächer Werkstofftechnik und Projektlabor haben mich richtig begeistert“, berichtet Christoph und kennt noch weitere Vorteile: „Abgesehen vom Lehrstoff konnte ich durch die Berufsschule neben vielen neuen Freundschaften mit Fachkollegen aus ganz Österreich auch einen gewaltigen Erfahrungsschatz für das selbstständige Arbeiten mitnehmen.“

Sogar seine private Leidenschaft kann Christoph im Unternehmen einbringen: „Als begeisterter Fußballspieler freue ich mich auf jedes Firmensportevent. Hier ist es wichtig, mit dem Team an einem Strang zu ziehen und sein Bestes zu geben – ganz wie bei meiner Arbeit bei Bosch!

Mit diesem Beitrag verabschieden wir uns in die Sommerpause. Wir danken allen Lehrlingen für den Einblick in ihren Arbeitsalltag, wünschen ihnen einen schönen Sommer  und freuen uns bereits auf die Eindrücke, die unsere neuen Lehrlinge im Herbst sammeln werden.


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