Post aus Indien

06. Juni 2018 | gelesen in 3 Minuten

Unsere Kollegin Christine erzählt über ihren Start in Koramangala

Die Koffer für die ganze Familie packen, Österreich hinter sich lassen und sich in Indien, über 8000 km von zuhause entfernt, einer neuen Herausforderung widmen. Das hieß es im August 2017 für unsere Kollegin Christine Thelesklaf. Wie es ihr seither am Standort Bangalore ergangen ist und warum sie ihre Kollegen „more Indian than most Indians“ nennen, erzählt sie uns für den Bosch-Blog.

Von scharfem Essen und heiligen Kühen ­– Leben in einer neuen Kultur

Als Gruppenleiterin bei Robert Bosch Engineering and Business Solutions Private Limited ist Christine nun in Koramangala anzutreffen. Von hier aus leitet sie ein rund 40-köpfiges Team an verschiedenen Standorten in Indien und kümmert sich etwa um Kundenprojekte, Funktionsentwicklung oder Test Engineering. Dazu hat sie sich vor allem entschieden, weil sie gerne den asiatischen Raum und eine vollkommen andere Kultur kennenlernen möchte.

Mittlerweile hat sich Christine trotz des gewaltigen Klimaunterschiedes gut eingelebt. „Ganz am Anfang war alles natürlich ungewohnt und neu“, verrät sie uns in ihrem Bericht. Weil aber vor allem das scharfe Essen in Indien für sie keine große Herausforderung war, sagen ihre Kollegen sie sei bereits „more Indian than most indians“. Dennoch gibt es natürlich große Unterschiede zwischen der österreichischen und indischen Kultur. Es ist nicht nur ungewohnt, dass hier Kühe überall als heilig angesehen werden, sondern etwa auch, dass niemand einen Sicherheitsgurt beim Autofahren anlegt und das permanente Hupen im Straßenverkehr einfach dazugehört.

Slow down! Auch bei Schlangen im Garten

Trotz der Hektik, auf die man beim Blick auf den dichten Verkehr mit kaum öffentlichen Transportmitteln schließen könnte, sind die Menschen hier im Privatleben ziemlich relaxed. Man geht selten einkaufen, sondern lässt sich beispielsweise auch die Lebensmittel liefern. „Man lernt dort Geduld“, meint Christine. Auch im täglichen Leben ist vieles ein bisschen anders als zuhause: „In Indien gibt’s immer einen kleinen Widerspruch, aber das macht nichts ­­­­­– das machen sie liebenswert wieder weg“.

Mit ihrem Ehemann Robert und den Kindern Theodore und Rita, die sich mittlerweile auch sehr gut eingewöhnt haben, bewohnt Christine ein Haus mit Garten. Dort leben auch die drei Katzen Chiara, Bella und Thomas, die gerne auf Schlangenjagd im Garten gehen.

In der Freizeit neben der Arbeit bei Bosch, versucht Christine so viel wie möglich mit der Familie zu reisen: „Die Natur in Indien ist unbeschreiblich schön! Besonders meine Kinder sind von Goa so angetan, dass sie davon träumen sich für immer dort niederzulassen. Auch ich kann mir gut vorstellen, ein wenig länger in Asien zu bleiben“


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