Bosch forscht mit TU an Künstlicher Intelligenz

08. Mai 2018 | gelesen in 4 Minuten

Wir sind Kooperationspartner des 200. Christian Doppler-Labors

Bosch ist eines von drei Unternehmen, die sich als Kooperationspartner des kürzlich eröffneten 200. Christian Doppler Labors „Künstliche Intelligenz und Optimierung in Planung und Scheduling“ der Christian Doppler Forschungsgesellschaft engagieren.

Intelligentes Tool für Testlabor

Gemeinsam mit der Technischen Universität Wien wird an einem intelligenten Tool für die optimierte Planung von Testvorgängen geforscht. Am Standort in Wien betreibt Bosch ein Testlabor für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) für das hier angesiedelte weltweite Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Motorsteuergeräten innerhalb von Bosch. Im Testlabor arbeiten rund 30 Entwicklungsingenieure an rund 20 Testplätzen daran, dass die Elektronik in Autos auch in der Nähe von starken elektromagnetischen Strahlungsquellen wie z. B. Handymasten oder Fernseh- und Radiosendern einwandfrei funktioniert. „Die Nachfrage nach den EMV-Tests steigt, die Entwicklungszyklen werden immer kürzer, es herrscht ein hoher Grad an Komplexität und Risiko in der Planung, die derzeit noch von Menschenhand durchgeführt wird“, begründet Bosch Österreich-Chef Klaus Peter Fouquet das Forschungsinteresse, „mit einem intelligenten Tool für die Planung von Testvorgängen verfügen wir über eine transparente Planung und zuverlässiges Controlling. Wir können unsere Ressourcen optimal nutzen und unsere Flexibilität erhöhen“, so Fouquet anlässlich der offiziellen Eröffnung des Christian Doppler Labors am 3.5.2018 an der TU Wien.

©Matthias Heisler / TU Wien

Unternehmen und akademische Wissenschaft forschen gemeinsam

Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) setzt sich dafür ein, akademische Wissenschaft auf hohem Niveau zu Fragen aus der Wirtschaft zu ermöglichen. Dazu werden Christian Doppler Labors an Universitäten und Josef Ressel Zentren an Fachhochschulen eingerichtet, in denen hochrangige Wissenschaftler und innovative Unternehmen zusammenarbeiten.

An der Eröffnung des mittlerweile 200. Christian Doppler Labors nahmen neben Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck auch Vertreter der TU Wien sowie weiterer Kooperationspartner teil. Neben Bosch sind auch der Produktionsplanungs-Spezialist MCP und XIMES, ein Anbieter von Software für Arbeitszeitplanung Kooperationspartner der Forschungseinheit zu Künstlicher Intelligenz und Optimierung in Planung und Scheduling.

„Es gelingt uns immer wieder, Entwicklungsprojekte innerhalb der Bosch-Gruppe nach Österreich zu ziehen. Dabei profitieren wir von herausragenden Vorteilen, die der Wirtschaftsstandort Österreich bietet. So schätzen wir beispielsweise die Förderlandschaft in Österreich wie z.B. die Förderung von Kompetenzzentren wie Christian Doppler-Labore“, betonte Fouquet, der damit einmal mehr die hohe Relevanz der engen Zusammenarbeit aus Wissenschaft und Wirtschaft unterstrich.

©Matthias Heisler / TU Wien

Mehr Informationen zur Eröffnung des 200. Christian Doppler-Labors am 3.5.2018 in Wien finden Sie auf der Presseseite der TU Wien.


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