Lehre bei Bosch – Teil 6: Ausbildung zum/zur MechatronikerIn

27. April 2018 | gelesen in 4 Minuten

Diesmal blicken wir nach Oberösterreich an unseren Standort in Linz zum Bosch Engineering Center. Auch hier dürfen wir seit September einige neue Lehrlinge begrüßen. Zum Beispiel Bernard und Kurosh, die ihre Lehre als Mechatroniker, Hauptmodul Automatisierungstechnik, gestartet haben. Gemeinsam erinnern sie sich zurück an ihre Anfangszeit bei Bosch und geben uns einen Einblick in ihren spannenden Arbeitsalltag.

Einstieg in die Welt der Technik

Gemeinsam mit den Lehrlingen vom Standort Wien nahmen Bernard und Kurosh am Startworkshop teil. Dafür durften sie zwei Tage in unserem Headquarter in Wien verbringen, wo sie einen Überblick über die verschiedenen Abteilungen bekamen, die anderen Lehrlinge und auch gleich den Wiener Standort kennenlernen konnten. Nach den zwei spannenden Tagen ging es für die beiden wieder zurück nach Linz, wo sie in der Lehrwerkstatt sogleich auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet wurden: „Zuerst haben wir die Grundkenntnisse der Metallverarbeitung gelernt. Das beinhaltet Feilen, Bohren, Messen, Biege- und Schleifarbeiten“, erzählt Kurosh. „Das hat ungefähr vier Monate gedauert. Danach war Elektrotechnik mit den Bereichen Installationselektrik und Steuerungstechnik, also zum Beispiel das Steuern von Elektromotoren an der Reihe“, berichtet Bernard weiter. Nach insgesamt fünf Monaten intensiver Ausbildung in der Lehrlingswerkstatt waren Bernard und Kurosh bestens auf ihr zukünftiges Arbeitsleben vorbereitet. Wie das wohl so aussieht?

(c) Josef Kolberger

Ausbildung bei Bosch als Mechatroniker

Bereits vom ersten Tag an hatten Bernard und Kurosh viele interessante Tätigkeiten: „Meine Kollegen haben mir zu Beginn gezeigt, wie ein Injektor aufgebaut ist und wie die Funktionsprüfstände funktionieren“, erinnert sich Kurosh. Bernard stimmt zu: „Schon in der ersten Woche habe ich Prüfstände aufgebaut und Wartungen an Motoren durchgeführt.“ Während sie sich zuerst noch an den Arbeitsalltag gewöhnen und technische Fachausdrücke lernen mussten, gehören diese Herausforderungen jetzt schon längst zum Alltag dazu. Täglich beschäftigt sich Bernard nun mit der Instandhaltung und Wartung der Motorprüfstände und baut Dauerlaufprüfstände und Motorpaletten auf. Kurosh hingegen übernimmt das Service von Dauerlaufprüfständen, den Umbau und die Zerlegung von Injektoren und ist bereits bestens in den Aufbau und die Funktion von Injektor-Generationen eingearbeitet.

(c) Josef Kolberger

Ganzheitliche Ausbildung

„Als Mechatroniker ist man bei Bosch genau richtig“, sind sich die beiden einig und erklären: „Man arbeitet in unterschiedlichen Abteilungen: Motorenfeld, Prüffeld, Messtechnik, Befundung und Qualitätssicherung. So bekommt man einen Gesamteindruck von der Arbeit als Mechatroniker.“ „Wir bekommen auch richtig viel Verantwortung übertragen. Ich darf zum Beispiel bereits eigenständig am Prüfstand arbeiten“, freut sich Kurosh. Bernard stimmt zu: „Ich bin aktiv an der Erprobung der Lambdasonde am Dauerlaufprüfstand beteiligt.“ Um dieses praktische Wissen weiter zu vertiefen, besuchen die beiden auch die Berufsschule. Einmal jährlich werden sie für zehn Wochen in den Fächern Angewandte Mathematik, Mechatronische Technologie, Elektrotechnik, Mechatronik-Labore, Automatisierungstechnik und CAD-Zeichnen unterrichtet. Mit diesem Wissen werden sie perfekt auf ihre Tätigkeit als Mechatroniker vorbereitet. Was man sonst noch mitbringen sollte? Kurosh und Bernard wissen es genau: „Verantwortungsbewusstsein, Feinmotorik und technisches Interesse!“

MechatronikerIn –  klingt spannend. Und was macht eigentlich ein/e ZerspanerIn? Jana und Fabian befinden sich gerade mitten in ihrer Ausbildung zum/zur ZerspanerIn in Linz und werden uns nächsten Monat einen Einblick in ihren Beruf geben. Wir sind gespannt!


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