Fabrik der Zukunft

24. April 2018 | gelesen in 4 Minuten

Industrie 4.0 zum Angreifen auf der Hannover Messe

Bosch macht die Fabrik der Zukunft schlau, schlank und flexibel. Auf der Hannover Messe können Besucher vom 23. bis zum 27. April das Thema Industrie 4.0 erleben.

Wie sieht die Fertigung der Zukunft aus? Wie arbeiten Mensch, Roboter und Maschine zusammen? Welche Rolle spielen 5G, Daten, Software und Services? Wo kommt künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz? Auf der Hannover Messe 2018 erweckt Bosch auf mehr als 1 300 qm die Fabrik der Zukunft zum Leben – schon heute. Unter dem Motto “Now, next, beyond: Factory of the future” zeigt das Technologieunternehmen, was es heute (now) zu leisten vermag und welche Lösungen es für morgen (next) und übermorgen (beyond) entwickelt. Hauptattraktion sind 1,50 m große und bewegliche Robo-Figuren, die in Pixar-Manier den Bosch-Assistenten der vernetzten Fabrik ein Gesicht geben.

Industrie 4.0 durch intelligente Software

Digitalisierung und Vernetzung verändern die Industrie im rasanten Tempo. Vernetzte Fertigungsstraßen behalten ihren eigenen Zustand permanent im Auge und warnen Experten vor Ausfällen. Roboter kollaborieren immer enger mit Mitarbeitern in Produktion und Logistik und erhöhen die Produktivität. Das größte Potenzial bieten langfristig nicht nur Hardware oder Gerätevernetzung, sondern intelligente Software – durch sie werden Anwendungen rund um das Internet der Dinge überhaupt erst möglich.

Neue Geschäftseinheit Bosch Connected Industry

Um auch beim Software-Geschäft weiter zu wachsen, hat Bosch strukturelle Weichen gestellt: Zum Jahresbeginn haben 500 Mitarbeiter der neuen Geschäftseinheit Bosch Connected Industry ihre Arbeit in Deutschland, Ungarn und China aufgenommen. Im neuen Bereich bündelt das Unternehmen Industrie 4.0-Aktivitäten, auch in den Bereichen Software und Services. „Wir wollen das Potenzial der vernetzten Industrie optimal nutzen, dazu brauchen wir die bestmögliche Mannschaftsaufstellung“, sagt Bosch-Geschäftsführer Dr. Stefan Hartung, der unter anderem die Fertigungskoordination und damit auch das Thema Industrie 4.0 verantwortet. Bis 2020 will die Bosch-Gruppe mit Industrie 4.0 insgesamt mehr als eine Milliarde Euro Zusatzumsatz erzielen.


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