„Was wurde aus…?“

20. März 2018 | gelesen in 6 Minuten

Zwei Gewinner des Technik fürs Leben-Preis über ihr Berufspraktikum bei Bosch

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Zufällig laufen wir Anfang dieses Jahres zwei Kollegen an unserem Wiener Standort über den Weg. Die Gesichter kommen uns bekannt vor – klar, denn die beiden sind Gewinner unseres Technik fürs Leben-Preis!

Der Technik fürs Leben-Preis wurde vor mehr als zehn Jahren von der Bosch-Gruppe in Österreich gegründet, um junge Talente aus Höheren Technischen Lehranstalten in Österreich zu fördern. In diesem Wettbewerb prämieren wir Diplomarbeiten von HTL-Abschlussjahrgängen, die im besonderen Maße dem Anspruch „Technik fürs Leben“ gerecht werden. Den Gewinnern winkt die Auszeichnung mit dem Technik fürs Leben-Preis und ein sechsmonatiges Berufspraktikum in einem Unternehmen der Bosch-Gruppe.

Manuel Streith und Sueda Altinay, die wir bei uns in Wien getroffen haben, gewannen im Jahr 2014 und 2017. Sie haben ihren Hauptgewinn bereits eingelöst und erkunden gerade die Welt von Bosch in Österreich. Im Interview erzählen sie uns, was sie dazu bewegt hat, beim Wettbewerb teilzunehmen und welche Tipps sie zukünftigen Teilnehmern gerne mitgeben möchten.

 

Manuel Streith zählte im Jahr 2014 zu den Preisträgern

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Manuel entwickelte gemeinsam mit seinen Kollegen von der HTL Rennweg den AirQuad, eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen.

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Fast ein Jahr lang hat Manuel an seinem innovativen Diplom-Projekt gearbeitet. Die harte Arbeit hat sich gelohnt, denn 2014 durfte er den begehrten Technik fürs Leben-Preis mit nach Hause nehmen.

Manuel hat 2015 sein Berufspraktikum bei Bosch eingelöst und ist heute immer noch in der Software-Funktionsentwicklung an unserem Standort in Wien tätig. Zusätzlich studiert er berufsbegleitend Embedded Systems an der FH Campus Wien. Über seine erste Zeit bei Bosch erzählt Manuel, dass er sich in der Software-Funktionsentwicklung im Automobilbereich sofort wohlgefühlt hat, denn das ist genau sein Ding. Auch mit den anderen Kollegen in seinem Alter hat er sich auf Anhieb sehr gut verstanden und seine Vorgesetzten zeigten Verständnis, wenn es darum ging, Praktikum und Studium unter einen Hut zu bringen.

Sein Rat an zukünftige HTL-Absolventen: „…dass man sich unbedingt für den Technik fürs Leben-Preis anmelden sollte, auch wenn das Projekt vielleicht noch nicht zu 100% ausgereift ist. Es ist eine tolle Gelegenheit, um das, worauf man stolz ist und woran man so lange gearbeitet hat, herzeigen zu dürfen. Wichtig ist, dass man sich bei der Einreichung auf den Mehrwert des Projekts für den späteren Anwender konzentriert und weniger darauf, was vielleicht bei der Entwicklung nicht so gut gelaufen ist.“

 

Sueda Altinay gewann 2017 mit ihrem Team den Technik fürs Leben-Preis

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Sueda Altinay hat letztes Jahr den Hauptpreis mit ihrem Diplomarbeitsprojekt „VibraFeed“ für blinde und sehbehinderte Menschen gewonnen.

Sueda ist nun seit Oktober 2017 bei Bosch in der Software-Funktionsentwicklung tätig, um dort ihr Praktikum einzulösen. Derzeit studiert sie außerdem nebenberuflich Biochemie und bereitet sich parallel auf die Aufnahmeprüfung zum Medizinstudium vor.

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Im Gespräch erzählt sie uns, dass sie gemeinsam mit ihrem Team im letzten Jahr mit VibraFeed ganz unerwartet in der Kategorie Mobilitätstechnik gewonnen hat. Heute ist Sueda wie auch Manuel der Meinung, dass man die Teilnahme am Technik fürs Leben-Preis auf jeden Fall wagen sollte: „Ein Praktikum bei Bosch im Lebenslauf macht sich natürlich sehr gut. Die gewonnene Berufserfahrung ist auch später ein großer Vorteil, um erfolgreich in die Arbeitswelt zu starten.“ Sueda erzählt uns, dass sie anfangs etwas Zeit brauchte, um in das Applikationsingenieurwesen im Automobilbereich hineinzuwachsen, da es nur wenige Anknüpfungspunkte mit ihrer Ausbildung in der Medizintechnik gibt: „Durch das Patenprogramm bei Bosch habe ich aber seit meinem ersten Arbeitstag einen „Paten“ an meiner Seite, an den ich mich bei Fragen jederzeit wenden kann. Und auch von meinen Kollegen und Vorgesetzten bekomme ich Unterstützung, wenn ich sie brauche.“ Sueda hat die Chance genutzt, während ihres Praktikums viel praktische Berufserfahrung zu sammeln. Besonders ihre Kollegen, mit denen Sueda auf einer Wellenlänge ist, wird sie nach Abschluss ihres Praktikums sehr vermissen.

Die Bewerbungsphase für 2018 läuft noch

Bosch Österreich freut sich auch dieses Jahr auf junge Talente der österreichischen HTLs, die ihre Teilnahme bereits im November 2017 bekannt gegeben haben. Die Arbeiten sollen bis spätestens 27.April 2018 vollständig eingereicht sein. Teilnehmen darf man entweder alleine oder mit maximal fünf Teammitgliedern. Die genauen Informationen zur Teilnahme gibt es hier: www.technikfürsleben.at
Wir dürfen also gespannt sein, welche herausragenden Diplomarbeiten 2018 mit dem Technik fürs Leben-Preis ausgezeichnet werden.


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