Auf nach Japan!

21. August 2017 | gelesen in 2 Minuten

Was Ruby über ihr Praktikum bei Bosch in Japan zu berichten hat

Ein Praktikum im Ausland machen und dabei eine ganz andere Kultur kennenlernen. Wir machen’s möglich! Ein halbes Jahr lang hat Ruby in der Personalabteilung bei Bosch in Tokio gearbeitet. Wie es ihr gegangen ist hat sie uns in ihrem Bericht verraten.

Über das Arbeitsleben in Japan

„Was ich bislang über die Erfahrung durch mein Praktikum sagen kann, ist, dass man sehr viel mehr Verständnis für andere Arbeitsweisen und Arbeitsverhältnisse bekommt“, verrät uns Ruby. Dabei erzählt sie über die Unterschiede zwischen den Erfahrungen, die sie in Österreich und Japan gemacht hat.

In Japan sei man eher zurückhaltend und man kommuniziere viel mehr über E-Mail, selbst wenn man direkt nebeneinander sitze. Dennoch freut sich Ruby über die Verantwortung, die ihr seit dem ersten Tag übertragen wurde. Dabei hat sie die Möglichkeit eigenständig an Projekten zu arbeiten und Prozesse durch eigene Idee zu optimieren.

Ebenso interessant sind auch die unterschiedlichen Gepflogenheiten im Business-Alltag, von denen Ruby zu berichten weiß. So versuche man hier möglichst das Wort „Nein“ zu vermeiden und Negatives zu Umschreiben. Ebenso könne der Abschluss einer Besprechung schon mal länger dauern, da sich die Teilnehmenden mehrmals voreinander verbeugen, um den gegenseitigen Respekt auszudrücken.

Trotz der Tatsache, dass man in Japan generell bis 22 Uhr oder länger arbeitet, sehen die Arbeitszeiten für Ruby ähnlich wie in Österreich aus. So bleibt nach der Arbeit, aber auch am Wochenende genügend Zeit für verschiedene Aktivitäten.

Leben in Tokio – Über die Gesellschaft und Freizeitgestaltung im Ausland

„Was hier auch unheimlich toll ist, ist, dass man nach der Arbeit und am Wochenende endlose Möglichkeiten hat.“ Sowohl die Vorteile, die Tokio als Großstadt zu bieten hat, als die Möglichkeit zur Erholung in der Natur, zählt Ruby zu den Vorteilen eines Praktikums in Japan. Faszinierend sei für sie auch das Zwischenmenschliche. Generell seien die Menschen in Japan stets freundlich: „Ich habe hier noch nie jemanden verärgert gesehen, es würde hier nie jemand schimpfen oder unfreundlich sein.“

Wie auch der Empfang im Unternehmen, war auch die Hilfsbereitschaft der Leute, die sie getroffen hat, sehr herzlich. „Wenn Menschen geschubst werden, entschuldigen sie sich dafür (die, die geschubst wurden). Am Anfang habe ich auch einige nach dem Weg gefragt und jedes Mal haben mich die Menschen persönlich bis zu meinem Ziel begleitet“, so Ruby über ihre erste Zeit im neuen Land.

Das Resümee, das Praktikantin Ruby nach den ersten Monaten in Japan zieht, spricht für sich: „Ich freue mich wirklich, diese Erfahrungen sammeln zu dürfen und weiß, dass mich diese Erfahrung beruflich als auch privat enorm weiterbringt.“

Wer nun selbst Lust auf ein internationales Praktikum bei Bosch bekommen hat, klickt sich am besten direkt durch unsere weltweiten Stellenangebote.

 


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